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Klinische Studien

Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs)

ICD-Code
C25
MeSH-Code
D010190
Bauchspeicheldrüsenkrebs (Pankreaskarzinom) kann prinzipiell in jedem Bereich des Organs auftreten. Bei weitem am häufigsten betroffen ist der Kopfanteil der Bauchspeicheldrüse. Die zahlreichen Formen von Bauchspeicheldrüsenkrebs gehen von verschiedenen Gewebetypen aus.

Über 95 Prozent der Bauchspeicheldrüsenkarzinome entstehen durch die bösartige Umwandlung von Zellen, die die kleinen Ausführungsgänge des Speichel bildenden Drüsenanteils auskleiden (duktale exokrine Tumoren). Unter ihnen sind die sog. Adenokarzinome am häufigsten: Sie machen etwa 80 bis 90 Prozent aller Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse aus. Seltener sind Cystadenokarzinome, die ebenfalls aus den Gangzellen hervorgehen (ca. sechs Prozent aller Pankreaskarzinome), und acinäre Tumoren, die von den Acini, den Enzym produzierenden Drüsenendstücken des Pankreasgangsystems, ausgehen.

Sog. endokrine Tumoren machen etwa fünf Prozent der Krebserkrankungen der Bauchspeicheldrüse aus. Sie können u.a. von den Hormon produzierenden Zellen der Langerhans-Inseln ausgehen, die verstreut innerhalb der Drüsenläppchen sitzen.

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