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Klinische Studien

Non-Hodgkin Lymphome

ICD-Code
C

 

Als Non-Hodgkin-Lymphome bezeichnet man eine Gruppe von bösartigen Erkrankungen des lymphatischen Systems. Allerdings können sich diese sehr unterschiedlichen Erkrankungen in ihrer feingeweblichen Struktur (Histologie) und ihrem Krankheitsverlauf stark unterscheiden. Zudem können die Lymphome aggressive und nicht-aggressive Formen annehmen.

Die Symptome, die die Patienten zeigen, sind oft gering ausgeprägt und nicht bezeichnend für die Erkrankung. So kommt vor allem eine schmerzlose Vergrößerung von Lymphknoten vor. Zudem fühlen sich die Patienten müde und haben keinen Appetit mehr. Bei einer Mitbeteiligung des Knochenmarks kann auch eine Verminderung des roten Blutfarbstoffs vorkommen (Anämie) oder eine erhöhte Blutungsneigung bei einer Verminderung der Blutplättchen.
Als B-Symptomatik wird unklares Fieber über 38°C bezeichnet, welches länger als 6 Monate anhält, Nachtschweiß und ein Gewichtsverlust, dessen Urasche nicht erklärbar ist.
Im Gegensatz zum Morbus Hodgkin (siehe auch dort) findet sich bei den Non-Hodgkin-Lymphomen ein Befall durch den Krebs häufiger außerhalb der Lymphknoten, z.B. im Magen-Darm-Trakt. Oft sind auch zu Beginn der Erkrankung mehrere Lymphknotenregionen befallen. Außerdem ist eine Mitbeteiligung der Haut möglich.

 

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