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Klinische Studien

Akute Leukämien

ICD-Code
C95.-

Leukämien sind bösartige Erkrankungen des blutbildenden Systems („Blutkrebs"). Leukämie bedeutet „weißes Blut", da im Knochenmark unreife weiße Blutzellen übermäßig produziert werden. Normalerweise sind die Entstehung und Reifung dieser weißen Blutzellen streng reguliert. Dieser Prozess gerät bei einer Leukämie außer Kontrolle.

Zu den Risikofaktoren einer Akuten Leukämie zählen Knochenmarkschädigung durch Strahlen (z.B. radioaktive Strahlen), Umweltgifte (z.B. Benzol, Zigarettenrauchen), vorausgegangene Chemotherapien und genetische Faktoren. Einer Akute Myeloische Leukämie gehen in manchen Fällen andere Bluterkrankungen voraus.

Die Symptome einer unbehandelten Akuten Leukämie gehen hauptsächlich auf die gestörte Entwicklung der normalen Blutzellen zurück. Zu den Allgemeinsymptomen zählen sich schnell entwickelnde Leistungsminderung, anhaltendes Fieber, Nachtschweiß, Müdigkeit und Gewichtsverlust. Hinzu kommen die Symptome einer Blutarmut (Anämie) in Form von Blässe, Schwindel, Luftnot und Herzrasen. Durch die Verminderung der Neutrophilen-Blutzellen kann es zu einer erhöhten Anfälligkeit für Infekte kommen. Eine verstärkte Blutungsneigung zeigt sich oft in Form von Zahnfleisch- oder Nasenbluten. Des Weiteren können Lymphknotenschwellungen, Leber- und Milzvergrößerungen, Hautausschlägen und Zahnfleischwucherungen vorkommen.

 

 

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